Umgang und Training mit Markersignal

Kommunikation. Wie "sage“ ich es meinem Hund?

Textquelle von Dr.rer.nat Ute Blaschke-Berthold, CumCane

Der Einsatz von einem Markersignal und positive Verstärkung im Umgang und Training mit unserem Hund wird begründet durch die Lerntheorie.

Ähnlich wie wir mit farbig leuchtenden Stiften in Texten wichtige Stellen hervorheben, müssen wir im Fluss des Hundeverhaltens das, was wir gut finden, ebenfalls hervorheben. Wir brauchen für unseren Hund einen MARKER! Damit sagen wir dem Hund punktgenau was uns gefällt. Bis wir unser „so ein feiner Hund, brav gemacht!“ gesagt haben, umständlich Leckerchen oder Spielzeug hervorgekramt haben etc., tut der Hund längst etwas anderes. Unser Lob kann er dann nicht mehr eindeutig zuordnen. Ein kurzes, prägnantes, eindeutiges Signal hilft dem Hund verstehen, welches Verhalten sich für ihn lohnt.

Wir verwenden Markersignale nicht nur; um positive Konsequenzen anzukündigen, sondern auch negative; z.B. die Ankündigung des Leinenzuges ist ein spezieller negativer Marker. Der Lernprozess wird optimiert, wenn das Tier Belohnung oder negative Konsequenz möglichst genau mit der von uns erwünschten Verhaltensweise verknüpfen kann. Je mehr Zeit zwischen gezeigtem Verhalten und der Konsequenz liegt, desto schlechter ist der Lernerfolg. Das Markersignal verbindet erwünschtes Verhalten und Konsequenz. Der Marker ist also auch ein Brückensignal und überbrückt die Zeitspanne zwischen Verhalten und Konsequenz.

Wirklich effektiv werden Konsequenzen nur eingesetzt, wenn der Hund zuverlässig Verhalten und 
Konsequenz verknüpfen kann. Brückensignale(= Markersignale) erhöhen die Effizienz des Trainings. 
Voraussetzungen sind genaues Beobachten und ein gutes Timing.

Als Markersignale können eingesetzt werden:

  • Akustische Reize 
    • Wort
    • Geräusch
    • Clicker
    • Pfeife
    • Zungenschnalzen
  • Berührung (bei tauben Hunden) 
    • Optische Zeichen 
    • Handbewegungen

Ein akustischer Reiz (Geräusch) bietet folgende Vorteile;

  • Er breitet sich in alle Richtungen aus
  • Er erlaubt, auch in Distanz zum Tier zu arbeiten

Als akustische Markersignale bieten sich Markerwort und/oder ein Clicker an.

Gute Markerworte sind u.a.:

  • BINGO
  • JEP
  • TOP
  • ZACKCLICK
  • DYGTIK
  • DONG

Aufbau und Anwendung von Markersignalen sind das Schlüsselkonzept in meinem Training mit Hunden. Ihre Wirksamkeit ist wissenschaftlich belegt und immer reproduzierbar.

WICHTIG!

Nach einem positiven Markersignal MUSS eine für den Hund direkte Konsequenz erfolgen.

Der Einsatz von Futter ist sehr gebräuchlich, schöpft aber die Möglichkeiten der Arbeit mit Markersignalen bei weitem nicht aus. Deswegen wollen wir ein sehr umfangreiches Belohnungssystem aufbauen. Ein Hund möchte viel mehr als nur Futter.

Verhalten + Konsequenz = Lernprozess 

Hundeschule Balance Sabine Süess Erinnerrung
Erinnerung an Sabine Süess

Zur Erinnerung

an eine gute Trainerkollegin,

liebe Freundin und

wertvolle Wegbegleiterin.

 

Ruhe in Frieden. liebe Sabine

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Lesen Sie dazu den Beitrag "Hunde und Katzen richtig impfen" in meiner Rubrik "Wissenswertes"