Auflistung der möglichen Inhaltsstoffe in Hunde-Fertigfutter

 Text: Annabelle Eggert

Hier sehen sie eine Auflistung von möglichen Inhaltsstoffe, die in Hunde-Fertigfutter vorkommen können

A

  • Algen:

werden meist in getrockneter Form verwendet und liefern Mineralien

  • Ascorbinsäure:

andere Bezeichnung für Vitamin C, im Futter meist synthetisches Herkunft und häufig als natürliches Antioxidant eingesetzt

B

  • BHA = Butylhydroxyanisol (E320):

künstliches Antioxidant (siehe bitte unter EWG-Zusatz)

  • BHT = Butylhydroxytoluol (E321):

künstliches Antioxidant (siehe bitte unter EWG-Zusatz)

  • Biotin:

natürliches B-Vitamin = Vitamin H

  • Blutmehl:

getrocknetes Blut

  • Brauner oder unpolierter Reis:

hierbei wird nur die oberste Hülle entfernt, dient als pflanzlicher Faseranteil, ohne gute Verwertbarkeit

  • Brewer’s Rice:

bleibt bei Bier- und Schnapsherstellung übrig und dient als nährstoffloser Ballaststoff

C

  • Calciumcarbonat:

natürliches Calcium, auch als Kalk bezeichnet

  • Calciumpantothenat:

synthetisches Vitamin B5

  • Calciumoxid:

natürliche Calciumverbindung

  • Cerealien:

bleiben bei der Müsliherstellung übrig und dienen als Ballaststoffe von niedriger Qualität

  • Cellulose:

häufig eingesetzer, unverdaulicher Magenfüller, um dem Hund ein Sättigungsgefühl zu geben, dient häufig als Bezeichnung für Erdnusshülsen und Stroh

  • Cholin:

zählt im weitesten Sinne zu den Vitaminen, wichtig für viele Stoffwechselvorgänge

  • Cholinchlorid:

synthetisch hergestelltes Cholin

D

  • Digest:

Flüssigkeit, die zur Verdauungsförderung eingesetzt wird, da sie schon vorverdaut ist

E

  • EWG-Zusatzstoffe:

Antioxidantien, die verhindern, dass Fett ranzig wird, desöfteren in Futter zu finden, wenn geworben wird mit der Aussage: “ohne künstliche Konservierungsstoffe”, Vorsicht hier gibt es auch schädliche Stoffe wie z.b. BHT (E321), BHA (E320), Propylgallate, Ethoxyquin. Diese Stoffe sammeln sich auf Dauer in der Leber und dem Fettgewebe an und führen zu Krankheiten wie Allergien, Krebs, Nerven- und Leberschäden!

  • Eisenoxid:

natürliches Eisen

  • Eisensulfat oder Ferrosulfat:

synthetisch hergestelltes Eisen

  • Erdnusshülsen:

unverdauliche Magenfüller, wird aus Kostengründen manchem Futter beigemischt

  • Ethoxyquin:

künstliches Antioxidant, welches in Deutschland nicht in Lebensmitteln verarbeitet werden darf, da es eine giftige Wirkung hat, wurde ursprünglich genutzt, um die Haltbarkeit von Gummi zu verbesser

F

  • Farbstoffe:

dienen dazu, dass das Futter auch schön einheitlich ausschaut, sie findet man häufig unter den E-Bezeichnungen oder unter Begriffen wie z.B. Curcumin (=gelblich-orange) oder Riboflavin (=rot), manchmal wird auch Karamel als Farbstoff eingesetzt

  • Fischmehl:

getrockneter, gemahlener Fisch im Ganzen oder auch nur bestimmte Teile vom Fisch

  • Fischnebenerzeugnisse:

Innereien, Flossen, Köpfe, Gräten etc. des Fisches

  • Fisch bzw. Fleisch:

ohne genaue Bezeichnung der verwendeten Sorte versteht man hier eine Mischung aus verschiedenen Sorten von reinem Fleisch bzw. Fisch ohne deren Nebenprodukte

  • Fleischmehl:

gemahlene Schlachtnebenprodukte

  • Folsäure:

B-Vitamin

G

  • Geflügelmehl:

gemahlene Schlachtabfälle wie z.B. Kopf, Innereien etc., manchmal auch Federn

  • Geflügelfleischmehl:

gemahlenes Geflügelfleisch, wichtig darauf zu achten, dass -fleischmehl und nicht nur -mehl auf der Packung angegeben ist

  • Glucosamin:

Bestandteil des Bindegewebes, natürliche Gelenkschmiere

  • Grieben:

gemahlenes Abfallprodukt aus der Rinderhaut

I

  • Inositol:

vitaminähnliche Substanz aus der Vitamin B- Reihe, unter anderem wichtig für die Übertragung von Nervensignalen im Körper

J

  • Jod:

Spurenelement

K

  • Kleber:

im Getreide teigbildende Klebereiweissstoffe

  • Kleie:

ist der Schalenrückstand aus der Getreideverarbeitung, besteht aus dem Keimling und den Randschichten des Korns, ein Zuviel kann die Aufnahme und Verwertung von Calcium und Zink im Körper behindern

  • Knochenmehl:

gemahlene Knochen

  • Kobalt:

lebenswichtiges Mineral

  • Künstliche Aromastoffe:

alle nicht natürlich vorkommenden Aromen. Aromen vermitteln den Geschmack und Geruch eines Futters.

  • Kupfer:

lebenswichtiges Mineral

  • Kupfercarbonat:

natürliches Kupfer, dient als Grundlage zur Herstellung anderer Kupferverbindungen

  • Kupfergluconat:

synthetisches Kupfer

  • Kupfersulfat:

synthetisches Kupfer, ist umweltgefährdend und gesundheitsschädlich

L

  • Linolsäure:

essentielle Fettsäure

  • Lysin:

essentielle, schwefelhaltige Aminosäure

M

  • Magnesiumoxid:

natürliche Magnesiumquelle

  • Manganoxid:

Mangan III verbindung = Mineralstoff

  • Mangansulfat:

Mangan II verbindung = Mineralstoff

  • Maisgluten:

bleibt bei der Herstellung von Maissirup oder -stärke übrig, liefert hochwertiges Eiweiss

  • Menadion:

in Salzform vorliegendes Vitamin K3, wird in der Humanmedizin und in der Lebensmittelindustrie nicht mehr verwendet, da die Risiken den Nutzen überwiegen, aber leider aus Kostengründen weiterhin in Tierfutter zu finden

  • Molkereierzeugnisse:

hierzu zählen Molke, Käse, Milchpulver etc., enthalten oft versteckten Zucker

N

  • Naturidentische Aromastoffe:

werden chemisch hergestellt, das Ergebnis der Herstellung ist identisch mit einem natürlichen Aromastoff

  • Natürliche Aromastoffe:

werden aus pflanzlichem oder tierischem Ausgangsmaterial hergestellt

  • Niacin:

Vitamin B3

  • Natriumchlorid:

Kochsalz

  • Natriumselen:

synthetisches Selen

P

  • Pangaminsäure:

wasserlöslicher Vitamin B-Stoff, auch Vitamin B15 bezeichnet

  • Pantotheniesäure:

Vitamin B5

  • Pflanzliche Nebenprodukte:

alles was bei der Getreideverarbeitung erzeugt wird, wie z.b. leere Getreidehüllen oder Stärke

  • Potassiumchlorid:

Quelle für Kalium, Potassium ist eine englische und französische Bezeichnung für Kalium

  • Potassiumcitrat:

natürliches Kalium

  • Propylenglycol:

Konservierungsstoff und Süssstoff, als Frostschutzmittel bekannt und schädlich für den Hund

  • Pyridoxinhydrochlorid:

andere Bezeichnung für Vitamin B6

R

  • Riboflavin:

Vitamin B2

S

  • Selen:

lebensnotwendiges Mineral

  • Sojamehl:

Nebenprodukt aus der Sojabohnenölherstellung, liefert hochwertiges Eiweiss, allerdings auch ein hohes Allergiepotential

T

  • Taurin:

Aminosäure (lebenswichtig für Katzen)

  • Tocopherol:

Vitamin E, in Futter häufig als natürliches Antioxidant

  • Thiaminhydrochlorid:

synthetisches Vitamin B1

  • Thiaminmonocitrat:

synthetisches Vitamin B1

  • Tierische Nebenprodukte:

Schlachtabfälle

  • Tiermehl:

wird aus Schlachtabfällen hergestellt, leider manchmal auch aus Tierkörperbeseitigungsanstalten

  • Trockenschnitzel:

getrocknete Rübenschnitzel = klein geschnittene Rüben

Z

  • Zinkcarbonat:

Quelle für Zink

  • Zinkoxid:

natürliches Zink

  • Zinksulfit:

synthetisches Zink

  • Zucker:

schädlicher Lockstoff, verbessert die Akzeptanz vieler Futtersorten, führt auf Dauer zu Schädigungen der Bauchspeicheldrüse (Karamel) und den Zähnen

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wertvolle Wegbegleiterin.

 

Ruhe in Frieden. liebe Sabine

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Lesen Sie dazu den Beitrag "Hunde und Katzen richtig impfen" in meiner Rubrik "Wissenswertes"