Verhaltensberatung, Training und Coaching

Sowohl in Form einer Verhaltensberatung wie auch beim gezielten Training von erwünschtem Verhalten begleite ich Sie und Ihren Hund durch den ganzen Prozess der Verhaltensänderung mit einem an Sie und ihren Hund angepassten Coaching. Entsprechende Ausbildungen und stete Weiterbildung ermöglicht mir Sie bei auftretenden Verhaltensproblemen Ihres Hundes durch eine Tierpsychologische Verhaltensberatung kompetent zu unterstützen. Den Weg den ich dabei verfolge ist die "Wissenschaftliche Verhaltenstherapie", welche das Modell der "Funktionalen Verhaltensanalyse" als Grundlage anwendet.

Dabei arbeite ich mit med vet. Maria Meier, Verhaltensmedizinerin STVV in der Kleintierpraxis Stadler in Altdorf zusammen.

Mit Maria habe ich eine kompetente Tierärztin und Verhaltensmedizinerin, welche zugleich auch eine ausgebildete Trainerkollegin ATN ist, als Ansprechpartner bei Gesundheitsfragen, für medizinische Abklärungen  und verhaltensmedizinische Behandlungen.

Leal, Weisser Schweizer Schäferhund / Verhaltensberatung
Verhaltensberatung / Leal / Foto: Brigitte Kreisl, www.brigittekreisl.ch

Wissenschaftliche Verhaltenstherapie

von Dr. Ute Blaschke-Berthold

Ziele

Wissenschaftliche Verhaltenstherapie hat das Ziel, problematisches Verhalten unter Berücksichtigung aller Ursachen schnell und nachhaltig zu verändern. Dieses Ziel wird erreicht, indem Verhaltensbiologie, Tiermedizin und Lernwissenschaften gleichberechtigt eine umfassende Arbeitsgrundlage bilden.

Was ist das "Wissenschaftliche" an diesem Konzept?

Verhalten kann nicht nur beobachtet und beschrieben, sondern auch quantifiziert werden: Wie oft tritt es auf? Wie viel Zeit verstreicht vom Auftreten des Auslösers bis zum Beginn des Verhaltens? Wie lange dauert es an? Wie lange dauert es, bis das Verhalten wieder auftritt? In welcher Intensität tritt das Verhalten auf? Messen und Zählen geben uns Auskunft über wesentliche Dimensionen eines problematischen Verhaltens. Wir schaffen damit eine Grundlinie, anhand derer wir Fortschritte durch die Verhaltenstherapie messen und belegen können; aber auch falsche Einschätzungen werden so frühzeitig erkennbar. Quantifizierung bringt Objektivität und Qualitätssicherung in einen Arbeitsbereich, der traditionell von subjektiver Einschätzung aller Beteiligter dominiert wird.

Die Rolle der Verhaltensbiologie

Verhalten hat immer mehrere Ursachen; darauf hatte bereits Niko Tinbergen, ein Begründer der klassischen Ethologie, hingewiesen. Seine Beschreibung der unterschiedlichen kausalen Ebenen jedes Verhaltens haben heute noch Gültigkeit. In der wissenschaftlichen Verhaltenstherapie nutzen wir dieses Konzept, um eine Anamnese des problematischen Verhaltens zielorientiert und effizient erstellen zu können. Evolution, Individualentwicklung, Auslöser und bedingende Faktoren sowie die Konsequenzen des Verhaltens sind Ursachen und tragen zu seiner Entstehung bei.

Die physiologische Seite

Neurobiologie und Endokrinologie tragen zum Verständnis problematischen Verhaltens bei. Vertieftes Wissen über die Bedeutung von Stress, Schwankungen im Haushalt verschiedener Hormone, Wirkung von Medikamenten, Nahrungsergänzungen und physikalischen Hilfsmitteln sowie Kenntnis der vielfältigen medizinischen Ursachen ist für den Verhaltensberater unabdingbar. Mit Hilfe diesen Wissens wird monatelanges, teures und unnötiges Experimentieren mit verschiedenen Trainingstechniken verhindert. Verhalten entsteht im Körper und bedingende körperliche Ursachen für problematisches Verhalten müssen immer und von Anfang an berücksichtigt werden.

Alternativverhalten aufbauen

Ebenso wichtig wie der Abbau problematischen Verhaltens ist der Aufbau neuer Bewältigungsstrategien für das Tier. Aus diesem Grund stehen konstruktive Trainingsansätze im Vordergrund, die das Tier befähigen, in Zukunft mit schwierigen Situation fertigwerden zu können, ohne auf das alte problematische Verhalten zurückgreifen zu müssen. Auch die Bezugspersonen des Tieres müssen lernen können, Rückfälle zu vermeiden und neu entstehende Probleme frühzeitig erkennen und selbst behandeln zu können. Verhaltenstherapie muss transparent sein! 

Funktionale Verhaltensanalyse

Wissenschaftliche Verhaltenstherapie stellt keine "Diagnosen", sondern ermittelt auf der Grundlage der funktionalen Verhaltensanalyse die Beziehungen zwischen einem problematischen Verhalten und der Umwelt des Tieres. So entsteht eine wahre individuelle Betrachtung und Bearbeitung des Verhaltens, des Tieres und seiner Lebensumstände. Sobald wir wissen, welche Faktoren zu dem Verhalten führen und es trotz aller bisherigen Bemühungen aufrecht erhalten, erschliessen sich zügig mehrere Möglichkeiten zur Verhaltensveränderung. Dies ist bedeutsam, weil nicht jeder Tierhalter in der Lage ist, ein "Standard-Rezept" in seinen Alltag zu integrieren. Je passender der Verhaltensberater die Interventionen zur Verhaltensveränderung zuschneiden kann, desto wahrscheinlicher werden Akzeptanz und Erfolg sein.

Verhaltenstherapie bedeutet, Umweltbedingungen, Lernen und Gesundheit so miteinander zu verknüpfen, dass für das Tier funktionales, für den Menschen akzeptables Verhalten geformt werden kann. Nur so können Beide sich wohlfühlen.

Hundeschule Balance Sabine Süess Erinnerrung
Erinnerung an Sabine Süess

Zur Erinnerung

an eine gute Trainerkollegin,

liebe Freundin und

wertvolle Wegbegleiterin.

 

Ruhe in Frieden. liebe Sabine

JETZT AKTUELL

Der sachkundige Hundehalter

Kurse in Anlehnung an den seit 1.1.2017 abgeschaffene Sachkundenachweis für Neuhundehalter

  • Theorie
  • Praxis
  • Kombikurs Theorie & Praxis

Start für Theoriekurse richtet sich jeweils an die aktuelle Nachfrage.

 

Praxis führe ich bevorzugt im Einzelunterricht durch.

 

Der Kombikurs Theorie & Praxis

beinhaltet 8-10 Lektionseinheiten individuell Ihren Bedürfnissen angepasst. Nur als Einzelunterricht.

Training statt Hemmung

Würge- und Stachelhalsbänder sind nach schweizerischem Tierschutzgesetz verboten!

 

Die Aktion

Eintausch gegen eine Gratis-Trainingsstunde

läuft bei mir unbegrenzt weiter!

 

Eintausch Angebot gilt bei mir für alle aversiven Erziehungsmethoden. Leider werden diese immer noch oft empfohlen und angewendet.

  • Alle Arten von "Ferntrainern"
  • "Spühhalsbänder" etc.
  • "Würgehalsbänder"
  • "Erziehungsgeschirre"
  • "Anschreien"
  • "Wasserspritzen"
  • "Wurfkette"
  • "Rasselbüchse"
  • "Schnauzengriff"
  • "Nackenschütteln"
  • "Alfawurf"
  • "Leinenruck"
  • "Abblocken"
  • "Bedrängen"

... weil es bessere Wege gibt um dem Hund zu zeigen was ich von ihm möchte!

Initiative für gewaltfreies Hundetraining

Wurmcheck

Entwurmungsmittel Ja oder Nein?

 

Die Firma microsTECH hat einen sinnvollen Wurmcheck auf dem Markt welcherer Auskunft über einen Befall von Würmern gibt!(Kotuntersuchung).

 

Dieser wurmCHECK ist bei mir erhältlich.

Titertest des Impfschutzes

Nachimpfung Ja oder Nein?

 

Die gleiche Firma bietet einen Titertest an, der Auskunft gibt über die aktuelle Wirksamkeit des Impfschutzes durch Antikörper gegen:

  • Staupe (Canine Distemper Virus – CDV)
  • Hepatitis (Hepatitis Contagiosa Canis – HCC)
  • Parvovirose (Canine Parvovirus – CPV)

Auch diesen immunoCHECK ist bei mir erhältlich.

 

Lesen Sie dazu den Beitrag "Hunde und Katzen richtig impfen" in meiner Rubrik "Wissenswertes"